Transkripte: Die Text-Alternative für Audio und Video
Transkripte sind die einfachste Form der Medien-Barrierefreiheit. Sie helfen allen: blinden und gehörlosen Nutzern, aber auch Suchmaschinen, Lesern in ruhigen Umgebungen und Lernenden, die Inhalte scannen wollen.
Wann reicht ein Transkript?
Reine Audio-Inhalte (Podcasts, Audio-Interviews): Transkript ist Pflicht-Alternative (WCAG 1.2.1).
Videos mit reinem "Talking Head": Transkript plus Untertitel reichen – visuelle Extras gibt es nicht.
Komplexe Videos: Transkript ersetzt keine Untertitel und Audiodeskription. Parallel anbieten.
Qualitäts-Merkmale eines guten Transkripts
Vollständig (alles Gesagte, inkl. Pausen-Füllern in Maßen). Mit Sprecher-Kennzeichnung (bei Interviews: "Anna:", "Ben:"). Mit Zeitmarken (bei langen Videos: jede 5 Minuten). Beschreibt wichtige Geräusche ("Applaus", "Lachen"). Strukturiert mit Überschriften und Absätzen.
Produktions-Tools
Manuell: MS Word mit Transkript-Modus, oTranscribe (kostenlos). Automatisch: YouTube-Transkript, Otter.ai, Happy Scribe, Rev.com (Automatisch+Manuell). KI: Whisper (OpenAI, Open Source). Aufwand: manuelles Transkript ca. 4–6 × Video-Länge. Automatisch: ca. 1,5 × zur Korrektur.
Transkript auf der Webseite einbinden
Direkt unter dem Video in aufklappbarer Sektion (
SEO-Bonus
Transkripte sind Gold für SEO: Suchmaschinen indexieren den Text, Ranking für Video-Themen steigt deutlich. Jedes Video mit Transkript = zusätzliche 500–2000 Wörter Content pro URL.
Wie steht deine Webseite in diesem Punkt da?
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