Barrierefreier Online-Shop: Die komplette Checkliste

Wenn du einen Online-Shop betreibst, musst du seit Juni 2025 BFSG-konform sein. Dieser Artikel ist deine praxisorientierte Checkliste — Schritt für Schritt, sortiert nach Priorität. Hak einfach ab, was bei dir schon stimmt, und arbeite den Rest der Reihe nach ab.

📅 09.04.2026 ✍️ Joshua Kantner ⏱ 9 Min Lesezeit
Hinweis: Diese Checkliste fokussiert sich auf die häufigsten Problem-Bereiche speziell in Online-Shops. Für eine vollständige WCAG 2.1 Level AA Prüfung gibt es 50+ Kriterien — die relevanten davon sind hier zusammengefasst.

🏷️ 1. Produktseiten Hohe Priorität

Alle Produktbilder haben aussagekräftige alt-Texte Nicht "Bild 1", sondern "Blaues Herrenhemd mit Button-Down-Kragen und kurzen Ärmeln, Vorderansicht". Dekorative Deko-Bilder bekommen alt="".
Produkttitel als <h1> ausgezeichnet Jede Produktseite hat genau EINE H1, und das ist der Produktname.
Preis ist semantisch erkennbar Nicht nur visuell groß, sondern auch für Screenreader klar als "Preis" auszeichen-bar. Schema.org-Markup itemprop="price" hilft.
Varianten-Auswahl (Größe, Farbe) ist per Tastatur bedienbar Dropdown-Menus und Radio-Buttons müssen per Pfeiltasten navigierbar sein. Custom-Dropdowns brauchen ARIA-Attribute.
Farbauswahl nicht NUR durch Farbe Farbswatches brauchen auch einen Namen ("Rot", "Marineblau") — für Farbblinde unverzichtbar.
"In den Warenkorb"-Button als echter Button <button> oder <input type="submit">, nicht <div onclick>. Muss per Enter und Leertaste auslösbar sein.
Lagerbestand-Anzeige ist für Screenreader erkennbar "Auf Lager" nicht nur als grünes Häkchen-Icon, sondern auch als Text oder aria-label.

🛒 2. Warenkorb Hohe Priorität

Jede Zeile im Warenkorb ist semantisch als Tabelle oder Liste strukturiert Nicht einfach div-Chaos, sondern <table> mit <thead> und <tbody> ODER <ul> mit klaren Labels.
Mengen-Eingabefelder haben Labels "Menge: 2" statt nur "2". Label per <label for="qty-123"> oder aria-label.
"Entfernen"-Button hat eindeutige Beschriftung Nicht nur ein 🗑 Icon, sondern aria-label="Produkt XY aus Warenkorb entfernen".
Änderungen werden für Screenreader angekündigt Wenn sich die Summe ändert nach Mengenänderung: aria-live="polite" auf der Summen-Anzeige.
Gutschein-Eingabefeld hat Label und Fehlermeldung "Gutscheincode eingeben" als Label, bei Fehler klare Meldung ("Gutscheincode ungültig. Bitte Schreibweise prüfen.").

💳 3. Checkout & Zahlung Hohe Priorität

Alle Formularfelder haben sichtbare Labels NICHT nur Placeholder! Placeholder verschwinden beim Tippen. <label> ist Pflicht.
Pflichtfelder sind markiert Asterisk (*) + aria-required="true". Beides, nicht nur eins.
Eingabefelder haben semantische Types type="email", type="tel", type="number" — hilft bei Autofill und mobilen Tastaturen.
Fehlermeldungen sind klar und konkret "Postleitzahl muss 5 Ziffern haben" statt "Ungültige Eingabe". Fehlermeldung muss aria-describedby mit dem Eingabefeld verknüpfen.
Zahlungsmethoden sind als Gruppe auszeichen <fieldset> mit <legend>Zahlungsmethode wählen</legend>, einzelne Optionen als Radio-Buttons.
"Bestellung absenden"-Button ist klar beschriftet Nicht "Weiter", sondern "Jetzt kaufen" oder "Zahlungspflichtig bestellen" (auch aus rechtlichen Gründen in DE vorgeschrieben).
Bestätigungs-Seite bestätigt den erfolgreichen Kauf auch für Screenreader "Ihre Bestellung wurde erfolgreich aufgegeben. Bestellnummer 12345" — mit role="status" oder aria-live.

🧭 4. Navigation & Suche Mittlere Priorität

Hauptnavigation ist als <nav> ausgezeichnet Nicht <div class="nav">. Mit aria-label="Hauptnavigation".
Skip-Link zum Hauptinhalt Ein versteckter Link am Seitenanfang: "Zum Inhalt springen" — erscheint beim ersten Tab-Druck.
Dropdown-Menüs per Tastatur bedienbar Auch per Pfeiltasten navigierbar. Niemals :hover-only — auch per Fokus.
Suchfeld hat Label "Produkte durchsuchen" als Label, entweder sichtbar oder per aria-label.
Breadcrumbs sind semantisch <nav aria-label="Breadcrumb"><ol>.... Mit aria-current="page" auf dem aktuellen Element.
Filter im Kategorie-Listing sind für Screenreader zugänglich Jeder Filter (Preis, Farbe, Größe) ist eine gelabelte Gruppe. Änderungen werden angekündigt.

🌐 5. Globale Seitenelemente Mittlere Priorität

Sprach-Definition im HTML <html lang="de"> im Opening-Tag. Bei mehrsprachigen Shops entsprechend dynamisch.
Farbkontrast mindestens 4.5:1 Für normalen Text. Für große Texte (ab 18pt) reicht 3:1. Prüfen mit Kontrast-Checker.
Fokus-Indikator sichtbar Wenn Nutzer durch die Seite tabben, muss deutlich sichtbar sein wo der Fokus gerade ist. Kein outline: none ohne Ersatz!
Seite ist responsiv auf mobilen Geräten Bis 320px Breite nutzbar, Zoom auf 200% ohne horizontales Scrollen möglich.
Keine Zeitlimits im Checkout Oder mindestens eine Verlängerungs-Option. Session-Timeouts von 15 Min sind OK wenn vorher gewarnt wird.
Cookie-Banner ist selbst barrierefrei Oft übersehen: Der Cookie-Consent muss selbst WCAG-konform sein — mit korrekter Tastatur-Bedienung und Fokus.

📄 6. Pflichtangaben & Dokumentation Niedrige Priorität (aber Pflicht!)

Erklärung zur Barrierefreiheit veröffentlicht Vom BFSG vorgeschrieben. Mindestens: Stand (konform / teilweise / nicht konform), bekannte Barrieren, Kontakt für Meldungen, Datum der Prüfung.
Link zur Erklärung im Footer sichtbar Neben Impressum und Datenschutz. "Erklärung zur Barrierefreiheit" als Link-Text.
Feedback-Mechanismus für Barrieren E-Mail oder Formular wo Nutzer Barrieren melden können. Muss in der Erklärung genannt werden.
Schlichtungsverfahren-Hinweis Hinweis auf die Schlichtungsstelle nach BFSG (Schlichtungsstelle beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales).

Shop-System-spezifische Hinweise

WooCommerce (WordPress)

WooCommerce selbst ist grundsätzlich barrierefrei, ABER: Das hängt stark vom verwendeten Theme ab. Viele kommerzielle Themes haben BFSG-Probleme. Empfehlung:

Shopify

Shopify hat native Accessibility-Features, die Standardthemes sind WCAG-kompatibel. Problempunkte entstehen oft durch:

Magento / Shopware

Komplexere Systeme mit vielen Erweiterungs-Möglichkeiten. Hier sollte eine professionelle Accessibility-Audit durchgeführt werden, bevor der Shop live geht. Die Implementierungsqualität variiert stark je nach Agentur.

Eigenentwickelte Shops

Hier liegt die volle Verantwortung bei dir. Ein Developer ohne Accessibility-Erfahrung produziert fast immer Verstöße. Empfehlung: Developer auf WCAG schulen oder externe Audit.

Weiterlesen

Branchen
BFSG für Heilpraktiker
Branchen
BFSG für Physiotherapie
Leitfaden
BFSG 2025: Der komplette Leitfaden

Wie du mit einem schnellen Selbsttest startest

Bevor du eine Agentur beauftragst oder dich selbst in WCAG vertiefst, brauchst du einen Überblick über den aktuellen Zustand. Ein strukturierter Selbsttest zeigt dir in wenigen Stunden, wo die größten Hürden liegen:

  1. Tastaturtest: Öffne deinen Shop und bediene ihn komplett ohne Maus. Kannst du alle Links anklicken, Formulare ausfüllen und Buttons aktivieren? Sichtbar, wo der Fokus gerade ist?
  2. Zoom-Test: Vergrößere den Browser auf 200 Prozent. Bleibt die Bedienung flüssig oder überlappen sich Elemente?
  3. Farbkontrast: Nutze ein kostenloses Tool wie WAVE oder Lighthouse (in Chrome DevTools). Es zeigt dir sofort, welche Texte zu hell sind.
  4. Screenreader: Wenn dein Budget es erlaubt, installiere einen kostenlosen Reader wie NVDA (Windows) und lausche einer Seite ab.

Diese vier Tests decken bereits 70 Prozent der typischen Fehler ab und kosten kaum Zeit. Notiere dir, wo es hakt, und du hast eine priorisierte Liste für die Umsetzung.

Von der Checkliste zur Umsetzung: Wer macht was

Eine BFSG-Checkliste ist nur so wertvoll, wie sie umgesetzt wird. Hier ist klar, wer welche Aufgaben übernehmen sollte:

Oft sitzt das Wissen verteilt. Ein BFSG-Kickoff, in dem jede Rolle ihre Verantwortung versteht, spart Rückfragen und reduplizierte Arbeit. Besonders wichtig: Developer und Designer müssen wissen, dass BFSG kein Nischen-Feature ist, sondern Teil der Standard-QA.

Wartung und regelmäßige Überprüfung

Barrierefreiheit ist kein Projekt, das nach dem Launch erledigt ist. Jedes Update, jedes neue Theme oder Plugin kann neue Fehler einführen. Daher:

Integriere die Checks in deinen Entwicklungsprozess. Wenn BFSG-Tests erst nach dem Relaunch stattfinden, ist es zu spät.

Bilder, Alt-Texte und visuelle Inhalte richtig auszeichnen

Produktbilder tragen im Online-Shop die Hauptlast der Information, und genau deshalb fallen sie beim Thema Barrierefreiheit am häufigsten durch. Ein Alt-Text wie "Bild1" oder ein leeres Attribut hilft niemandem, der mit Screenreader einkauft. Für Produktfotos gilt: Beschreibe, was tatsächlich zu sehen ist und was für eine Kaufentscheidung relevant ist — Farbe, Material, Besonderheiten. Ein Alt-Text wie "Rucksack aus Segeltuch, dunkelblau, mit braunen Lederriemen" liefert echten Mehrwert, während "Rucksack" kaum über den Produktnamen hinausgeht.

Bei dekorativen Bildern, etwa Trennlinien, Hintergrundmustern oder rein gestalterischen Icons, gilt die umgekehrte Regel: Sie bekommen ein leeres alt-Attribut, damit der Screenreader sie überspringt und den Nutzer nicht mit bedeutungslosen Ansagen aufhält. Wer hier stattdessen den Dateinamen einträgt, produziert Textmüll, der jede Seite verlangsamt und die eigentlichen Produktinformationen im Rauschen untergehen lässt.

Komplexer wird es bei Größentabellen, Infografiken oder Montageanleitungen als Bild. Ein einzelner Alt-Text kann eine ganze Tabelle nicht sinnvoll wiedergeben. Hier braucht es entweder eine zusätzliche Textversion direkt auf der Seite oder einen längeren Beschreibungstext, der über einen sichtbaren Link erreichbar ist. Shops, die Größentabellen nur als Bild einbinden, schließen damit einen Teil ihrer Kundschaft von einer kaufentscheidenden Information aus.

Auch Icons ohne begleitenden Text sind ein Dauerthema: ein Warenkorb-Symbol, ein Herz für die Wunschliste oder ein Lupe-Icon für die Suche müssen entweder einen sichtbaren Text oder zumindest einen versteckten, für Screenreader lesbaren Titel besitzen. Sonst bleibt unklar, welche Funktion sich hinter dem Symbol verbirgt, besonders wenn mehrere ähnliche Icons nebeneinander stehen.

Formulare, Fehlermeldungen und Pflichtfelder verständlich gestalten

Checkout-Formulare entscheiden direkt über Umsatz, und sie sind zugleich der Bereich, in dem Barrieren am teuersten werden. Jedes Eingabefeld braucht ein sichtbares, programmatisch verknüpftes Label — nicht nur einen Platzhaltertext, der beim Klick ins Feld verschwindet. Platzhalter allein sind keine Label: Sobald ein Nutzer zu tippen beginnt, ist die Information weg, und wer mit Screenreader arbeitet, bekommt oft gar keinen Feldnamen vorgelesen.

Pflichtfelder müssen eindeutig markiert sein, und diese Markierung darf nicht allein über Farbe funktionieren. Ein rotes Sternchen ohne Text dahinter ist für farbenblinde Nutzer und für Screenreader gleichermaßen unsichtbar. Besser ist eine Kombination aus Symbol und Wort, etwa "Pflichtfeld" im Label oder in einem zusätzlichen Hinweistext am Formularanfang.

Bei Fehlermeldungen entscheidet sich, ob ein Formular überhaupt abschließbar ist. Eine allgemeine Meldung am oberen Seitenrand wie "Bitte prüfen Sie Ihre Eingaben" zwingt Screenreader-Nutzer dazu, jedes Feld einzeln durchzugehen, um den Fehler zu finden. Deutlich besser: Die Fehlermeldung steht direkt am betroffenen Feld, ist mit ihm programmatisch verknüpft und beschreibt konkret, was fehlt oder falsch ist, etwa "E-Mail-Adresse: Zeichen @ fehlt" statt nur "ungültig".

Nach dem Absenden eines fehlerhaften Formulars sollte der Fokus automatisch zur ersten Fehlermeldung springen, statt einfach oben auf der Seite stehen zu bleiben. Sinnvoll ist außerdem, Autocomplete-Attribute für Standardfelder wie Name, Adresse oder Zahlungsdaten zu setzen — das beschleunigt das Ausfüllen für alle Nutzer, hilft aber besonders Menschen, die auf Sprachsteuerung oder motorische Hilfsmittel angewiesen sind.

Farbkontraste, Schriftgrößen und Zoom-Verhalten testen

Kontraste zwischen Text und Hintergrund entscheiden darüber, ob ein Shop für Menschen mit Sehschwäche überhaupt lesbar ist. Hellgraue Schrift auf weißem Grund, ein beliebtes Stilmittel für "dezente" Zusatzinformationen wie Lieferzeiten oder Artikelnummern, ist für viele Nutzer schlicht unlesbar. Prüfe insbesondere Preisangaben, Rabattlabels und Call-to-Action-Buttons, denn genau dort führt ein schwacher Kontrast direkt zu entgangenen Verkäufen.

Farbe allein darf außerdem nie die einzige Information tragen. Wenn ein ausverkaufter Artikel nur durch eine graue statt grüne Fläche markiert wird, bleibt das für farbenblinde Nutzer unsichtbar. Ergänze Text oder Icons: "Nicht verfügbar" statt nur ein Farbwechsel, ein durchgestrichener Preis mit Text statt nur roter Schrift.

Auch das Zoomverhalten gehört auf jede Prüfliste. Wenn Nutzer die Seite im Browser auf 200 Prozent vergrößern, sollten Inhalte weiterhin lesbar und Funktionen weiterhin bedienbar bleiben, ohne dass Text abgeschnitten wird oder Buttons übereinander rutschen. Gerade responsive Themes mit festen Pixel-Höhen für Container brechen bei starkem Zoom häufig zuerst.

Der Fokusindikator, also die sichtbare Markierung, wenn ein Element per Tastatur angesteuert wird, wird in vielen Shop-Themes komplett entfernt, weil er optisch nicht ins Design passt. Ohne sichtbaren Fokus verliert ein Tastaturnutzer aber jede Orientierung darüber, wo er sich gerade befindet. Ein deutlich sichtbarer Rahmen oder Unterstrich beim Fokus ist kein kosmetisches Detail, sondern eine Grundvoraussetzung für Bedienbarkeit ohne Maus.

Häufig gestellte Fragen

Was ist BFSG und wann muss mein Shop konform sein?
Das BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz) ist eine deutsche Verordnung, die seit Juni 2025 für kommerzielle Websites gilt. Das Gesetz verpflichtet Shops, ihre Seiten für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen—etwa Tastatursteuerung, Screenreader-Unterstützung und ausreichende Farbkontraste. Nicht konform zu sein kann zu Abmahnungen führen.
Brauche ich einen Barrierefreiheits-Experten?
Nicht zwingend für den Start. Wenn dein Team minimal Zeit hat, beginne selbst mit automatisierten Scans (Lighthouse, WAVE) und Tastatur-Tests. Für Checkout, Login und Suche sollte aber spätestens ein Experte testen, da diese Zonen umsatzkritisch sind.
Welche WCAG-Version muss ich erfüllen?
BFSG verlangt WCAG 2.1 auf der Ebene AA. Das ist der Goldstandard—nicht perfekt, aber praktikabel für KMU. Level AAA wäre noch strenger, ist aber nicht gesetzlich vorgeschrieben.
Kostet Barrierefreiheit viel Geld?
Das hängt ab. Die ersten 20 Prozent der Fehler kosten oft nur wenige hundert Euro (Alt-Texte, Überschriften-Struktur, Labels). Die restlichen 80 Prozent kosten mehr, weil sie tiefere HTML/CSS-Änderungen brauchen. Besser: Regelmäßige kleine Fixes als ein großer Umbau am Ende.
Was sind die häufigsten Shop-Fehler?
Typisch: fehlende Alt-Texte, Formularfelder ohne Labels, schlechte Fokusreihenfolge, Farbe als einzige Information (z. B. nur rote Fehler-Leiste ohne Text), kaputte Tastatur-Navigation im Checkout.
Kann ich meinen Shop scannen, um zu sehen, wo es hakt?
Ja, kostenfrei mit Tools wie Lighthouse (Chrome DevTools), WAVE oder dem bf-check.de-Scanner. Diese finden etwa 30 Prozent der Fehler automatisch. Für die restlichen 70 Prozent brauchst du aber manuelle Tests mit Tastatur und Screenreader.
Wird mein Shop durch Barrierefreiheit langsamer?
Nein, im Gegenteil. Gutes HTML und aussagekräftige Texte machen die Seite oft schneller, nicht langsamer. Barrierefreiheit und Performance sind Freunde, keine Feinde.

🎯 Wie steht dein Shop da?

Scanne deine Shop-Startseite oder eine Produktseite kostenlos mit bf-check.de. Das Tool prüft die meisten Punkte dieser Checkliste automatisch und zeigt dir konkrete Probleme.

Jetzt scannen → bf-check.de

Prioritäts-Ranking: Womit solltest du anfangen?

Wenn du nicht alles auf einmal schaffen kannst, hier die Reihenfolge nach Nutzen:

  1. alt-Texte bei allen Produktbildern (30 Min-2h je nach Produktanzahl)
  2. Formular-Labels im Checkout (30 Min)
  3. lang="de" im HTML (30 Sekunden)
  4. Farbkontrast prüfen und fixen (1-2 Stunden)
  5. Skip-Link + Fokus-Indikator (30 Min)
  6. Erklärung zur Barrierefreiheit veröffentlichen (1 Stunde)
  7. Tastatur-Bedienbarkeit testen und fixen (2-4 Stunden)
  8. Alle anderen Punkte der Checkliste (je nach Shop-Größe 4-16 Stunden)

Die ersten 6 Punkte entfernen bereits ~80% des Abmahnrisikos. Das sind 3-5 Stunden Arbeit, die du entweder selbst oder mit einer Webagentur für 300-800 € umsetzen kannst.

📊 Starte deinen Check jetzt

30 Sekunden, kostenlos, keine Anmeldung. Du weißt sofort welche Punkte bei dir schon stimmen und wo du ansetzen musst.

bf-check.de öffnen

Wie barrierefrei ist deine Webseite?

Kostenloser Sofort-Check nach WCAG 2.1 und BFSG. Keine Anmeldung, Ergebnis in wenigen Sekunden.