Prüfe deinen WooCommerce-Shop automatisch auf 15 WCAG-2.1-AA-Kriterien. Theme, Plugins und Checkout – alles abgedeckt.
WooCommerce-Shop jetzt kostenlos prüfen →WooCommerce betreibt über 28 % aller Online-Shops weltweit und ist in Deutschland besonders stark bei kleinen und mittleren Händlern vertreten. Genau diese Betreiber werden vom BFSG oft überrascht: Anders als bei SaaS-Plattformen liegt die komplette Verantwortung für Barrierefreiheit beim Shop-Betreiber – WordPress und WooCommerce liefern nur das Gerüst. Theme, Plugins und Inhalte entscheiden über Konformität.
Viele WooCommerce-Shops laufen auf themes wie Astra, Flatsome, Divi oder GeneratePress. Die Qualität der Barrierefreiheit variiert massiv. Ältere Themes (vor 2023) haben oft kaputte Überschriften-Hierarchien und fehlende ARIA-Rollen.
WooCommerce-Shops haben oft 20–40 aktive Plugins. Jedes einzelne kann neue Fehler einführen: Cookie-Banner ohne Tastaturbedienung, Chat-Widgets ohne ARIA, Popups ohne Focus-Trap, Formulare ohne Labels. Ein sauberer Shop ist nach einer Plugin-Installation plötzlich nicht mehr konform.
Der WooCommerce-Standard-Checkout hat Labels, aber viele Themes überschreiben diese oder blenden sie per CSS aus. Placeholders allein sind keine gültigen Labels nach WCAG 1.3.1 – ein häufiger BFSG-Verstoß.
Die Zoom- und Lightbox-Funktionen in WooCommerce-Produktbildern sind oft nicht tastatur-bedienbar. Menschen, die per Tab-Taste navigieren, können die volle Produktansicht nicht nutzen.
Sternebewertungen werden oft als reine CSS-Grafik umgesetzt, ohne "4,5 von 5 Sternen" als Textalternative. Screenreader-Nutzer erfahren nichts über die Produktbewertung.
WooCommerce-Shops fallen fast immer unter das BFSG – als klassische B2C-E-Commerce-Plattform. Das Risiko ist besonders hoch, weil WordPress-Ökosysteme oft über Jahre gewachsen sind und niemand mehr den vollen Überblick hat, welches Plugin welche Barriere einführt. Bußgelder bis zu 100.000 € pro Verstoß drohen, und die ersten Abmahnwellen durch spezialisierte Kanzleien laufen bereits.
Unser Scanner prüft URL für URL gegen 15 zentrale WCAG-2.1-AA-Kriterien. Wir empfehlen, mindestens diese Seiten einzeln zu scannen: Startseite, Shop-Übersicht, Kategorie-Seite, einzelnes Produkt, Warenkorb, Checkout. Der Scanner entdeckt Header-Struktur-Fehler, Alt-Text-Lücken, Kontrast-Probleme, Formular-Label-Mängel, fehlende Skip-Links und Tastatur-Bedienungs-Fallen. Nach jedem Plugin-Update oder Theme-Wechsel: neu scannen.
Nein. Das WordPress-Core-System ist seit Version 5.0 deutlich besser geworden und folgt einer Accessibility-Coding-Richtlinie. Aber WooCommerce-Shops stehen und fallen mit dem gewählten Theme und den Plugins. Keine automatische Konformität.
Twenty Twenty-Four (WP-Standard), GeneratePress, Kadence und Astra in ihren aktuellen Versionen haben solide Barrierefreiheits-Grundlagen. Meide Page Builder wie Elementor oder Divi ohne explizite Barrierefreiheits-Prüfung – sie erzeugen oft unsauberes HTML.
Cookie-Banner-Plugins (Cookiebot, Borlabs, CookieYes), Chat-Widgets (Tidio, Chatra), Popup-Plugins (OptinMonster, Sumo) und Page Builder sind die häufigsten Fehlerquellen. Jedes neu installierte Plugin neu testen.
Nein. Accessibility-Plugins wie "WP Accessibility" von Joe Dolson helfen bei Basis-Problemen (Skip-Links, Focus-Outlines), ersetzen aber keine vollständige Barrierefreiheits-Strategie. Sie sind ein nützlicher Baustein, nicht die Lösung.
1. Baseline-Scan mit bf-check 2. Top-5-Fehler priorisieren 3. Theme oder Template-Anpassungen umsetzen 4. Plugins nach Risiko bewerten 5. Re-Scan. Im Premium-Report findest du Code-Fixes für alle gefundenen Probleme.
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